Auf Shakespeare´s Spuren 2011

Auf Shakespeare´s Spuren 2011
03.04.2011 Aula Immanuel-Kant-Schule in Rüsselsheim
Leitung: Stefan Speyer

Instrumente: Piano: Barbara Schweikhard-Sepehr
Rezitator: Bernd Hunger

Programm:

Music with her silver sound – Stefan Kalmer (1955)
Live with me and be my love – George Shearing (1919-2011)
When daffodils begin to peer – George Shearing (1919-2011)
Spring – George Shearing (1919-2011)
Who is Silvia – George Shearing (1919-2011)
Fie on sinful fantasy – George Shearing (1919-2011)
Hey, ho, the wind and the rain – George Shearing (1919-2011)
It was a lover and his lass – Thomas Morley (1557-1602)
Willow song – John Rutter (1945 -)
O mistress mine – Thomas Morley (1557-1602)
I do wander everywhere – Cary Ratcliff
I will wind thee in my arms – Cary Ratcliff
Fear no more the heat o‘ the sun – Gerald Finzi (1901-1956)
When icicles hang – John Rutter (1945 -)
Blow, blow, thou winter wind – John Rutter (1945 -)
Shall i compare thee to a summer’s day – J. Haydn Perry
Was ist Silvia – Franz Schubert (1797 – 1828)

Pressebericht

Details zum Programm

Unüberschaubar zahlreich sind die Nachwirkungen und Spuren, die das Werk William Shakespeares in Literatur, Kunst und Musik hinterlassen hat. Mit seinem nächsten Konzert geht das Vocalensemble Rüsselsheim auf Spurensuche, stammen doch die Texte aller auf dem Programm stehenden Chorwerke zum größten Teil aus Shakespeares höchstpersönlicher Feder oder wurden als schon zu seinen Lebzeiten (1564-1616) bekannte Lieder von ihm in seine Bühnenwerke eingefügt – so etwa der traurige „Willow Song“ in „Othello“.

Die Musik macht dabei einen Streifzug durch verschiedene Epochen, angefangen von Kompositionen aus der Shakespeare-Zeit selbst (vertreten durch Thomas Morleys „It was a lover and his lass“ und „O mistress mine“) bis hin zu Vertonungen aus heutiger Zeit, so etwa sechs Songs aus dem Zyklus „Songs and Sonnets from Shakespeare“ des jüngst verstorbenen amerikanischen Jazz-Pianisten George Shearing (1919-2011) sowie zwei Kompositionen des 1945 geborenen Briten John Rutter („When icicles hang“ und „Blow, blow thou winter wind“).

Weiterhin werden zwei Frauenchöre von Cary Ratcliff auf Texte aus „A Midsummer Night’s Dream“ erklingen, das düstere „Fear no more the heat o’ the sun“ von Gerald Finzi (1901-1956) und das literarisch besonders anspruchsvolle Sonnet Nr. 18 „Shall I compare thee to a summer’s day“
(vertont von Joseph Haydn Parry, 1865-1894).

Es liegt nahe, dass die Chorwerke – bis auf eines – in englischer Sprache gesungen werden, weshalb unsere Zuhörer ein üppig ausgestattetes Programmheft erwartet, in welchem alle Texte zweisprachig aufgeführt sind, womit das Verständnis erleichtert wird.

Besonders freut es uns, dass wir Bernd Hunger (ehemaliger Englisch-Lehrer an der Immanuel-Kant-Schule) dafür gewinnen konnten, das musikalische Programm mit einem dramaturgischen Element zu bereichern: Er wird einige der vom Chor gesungenen Texte zusätzlich rezitieren und damit auf noch einmal andere Weise die Sprachgewalt Shakespeares demonstrieren können.

Am Flügel wird das Vocalensemble dieses Mal von der Binger Pianistin Barbara Schweikard-Sepehr begleitet, die Leitung obliegt Stefan Speyer.