Weihnachtskonzert 2018

Weihnachtskonzert 2018
15.12.2018 – 19:00 Uhr Ev. Christuskirche Bingen

16.12.2018 – 17.00 Uhr Bonhoeffer-Gemeinde Rüsselsheim
Leitung: Stefan Speyer

Sopran: Anne Hellmann
Sopran: Kathrin Gehrling
Mezzosopran, Alt: Larissa Botos
Tenor: Rolf Ehlers
Bariton: Sebastian Kunz
Harfe: Esther Groß
Orgel: Andreas Karthäuser
Trompeten: Michael Hummel, Harald Zerbe
Violinen: Paul Hartwein, Barbara Leichtwies-Birtel, Leoni Seiler, Katalin Szigeti
Viola: Wolfgang Birtel
Violoncello: Emanuela Simeonova
Kontrabass: Sebastian Stolz

Pressebericht

Programm:

Gloria / D-Dur für zwei Frauenstimmen, gemischten Chor, Orchester und Orgel – Antonio Vivaldi (1678 – 1741)
Oratorio de Noël / op. 12 – Camille Saint-Saëns (1835 – 1921)
Verleih uns Frieden – Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809 – 1847)

Details zum Programm:

Ein großes Chorprojekt mit zwei Konzerten an zwei verschiedenen Orten wird Ende dieses Jahres eine mehr als einjährige Probenarbeit des Vocalensembles Rüsselsheim krönen. Im Zentrum des Programms stehen mit Antonio Vivaldis (1678-1741) „Gloria“ RV 589 sowie dem „Oratorio de Noël“ (Weihnachtsoratorium) von Camille Saint-Saëns (1835-1921) Chorwerke, die zu den bekanntesten und beliebtesten geistlichen Vokalwerken zählen, die in der Advents- und Weihnachtszeit aufgeführt werden.

Vivaldis „Gloria“ RV 589 wurde als eigenständiges Werk – in der Art einer konzertanten Messe – aber wohl auch im Rahmen des Gottesdienstes aufgeführt. Die Besetzung der Solisten (Sopran 1, Sopran 2 und Alt) legt die Vermutung nahe, dass das Werk während Vivaldis Anstellung am „Ospedale della Pietà“ in Venedig entstanden ist, etwa um 1716. In den zwölf Teilen des Werkes zeigt der Komponist die ganze Bandbreite seiner Meisterschaft zwischen festlichen, erhabenen Ecksätzen und zarten, durchsichtig instrumentierten Solopassagen.

Camille Saint-Saëns komponierte sein „Oratorio de Noël“ für fünf Vokalsolisten (Sopran 1, Sopran 2, Alt, Tenor und Bariton), gemischten Chor, Streicher, Orgel und Harfe im Jahr 1860. Dem in lateinischer Sprache gesungenen Werk liegen Texte des Alten und Neuen Testamentes und der katholischen Weihnachtsliturgie zugrunde. Eine aparte, kammermusikalische Instrumentierung, lyrisch gehaltene solistische Partien und ein schlicht geführter Chor verbinden sich zu einer pastoralen Grundstimmung und lassen dieses Weihnachtsoratorium zu einem der meist aufgeführten Werke des Komponisten werden.

Abgerundet wird das Programm mit dem nicht minder bekannten und beliebten „Verleih uns Frieden“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809 – 1847). Schumann urteilte 1840: „Das kleine Stück verdient eine Weltberühmtheit und wird sie in Zukunft erlangen“. Zu Beginn und zwischen den einzelnen Chorwerken gibt es noch folgende Instrumentalwerke zu hören: Henry Purcells (1659-1695) „Sound the trumpet“ für zwei Trompeten und Orgel sowie das Harfen-Solo „Air à danser“ von Marcel Tournier (1879-1951).